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Den Instagram-Algorithmus für sich nutzen

Verfasst von Sudhaus7 im Bereich Gut zu Wissen! am

31.01.2022

Besser sehen und gesehen werden

Die digitale Welt wächst, bewegt sich schnell und gefühlt täglich ändern sich die Anweisungen und Ziele zum Erfolg. Vielleicht ist dieser Blogartikel morgen schon wieder überflüssig, vielleicht helfen die Infos aus dem Text auch längerfristig dabei, die Reichweite auf Instagram zu erhöhen.

Den Algorithmus nutzen

Seit einiger Zeit kann man nun auch Werbeanzeigen in Instagram nutzen und Kooperationen eingehen. Das ist sicherlich für Influencer-Marketing (Werben mit auf Social Media bekannten Persönlichkeiten) ein interessantes Thema, doch als Budgetmaßnahme noch lange nicht für jeden Unternehmer.

Es ist noch möglich, sich eine gewisse Reichweite auch ohne den Zukauf von Werbeanzeigen aufzubauen. Damit sind nur eine gewisse Planung, Fleiß und optisch ansprechendes Verständnis verbunden.

Was belohnt der Algorithmus?

Das Ziel von Instagram ist es, dass User:innen möglichst lange in der App verweilen. Beiträge, die User:innen möglichst lange fesseln, werden mit einer größeren Reichweite belohnt, schließlich soll der interessante Beitrag noch mehr Menschen erreichen. Instagram guckt sich nicht den Beitrag selbst an, sondern die Statistik. Wichtig ist dem Programm dabei:

  • Wie lange schauen sich die Betrachter:innen den Beitrag an. Je länger, desto besser.
    Reels sollten bis zum Ende geschaut werden.
  • Wird mit dem Beitrag interagiert? Kommentare, Likes und das Speichern des Beitrages signalisieren, dass der Beitrag interessante Info enthält.
  • Geteilte Inhalte (Story) deuten an, dass die Verbreitung den Nutzer:innen selbst wichtig ist.
  • Das Klicken auf das Profil bescheinigt, dass der Inhalt so interessant ist, dass man sich mit dem erstellenden Profil auseinandersetzen mag.

 

Inhalte zielführend gestalten

Wenn man die Logik hinter dem Algorithmus begreift, scheint der Aufbau der Reichweite machbar. Nur die Follower müssen mitmachen. Und das ist der Knackpunkt und wo man ansetzen muss.

Die Inhalte müsse interessant sein. Sie sollten mit einem AHA-Effekt, guter Information gespickt sein oder so schön, dass man es sich lange ansieht. Mit den Inhalten sollte man eine Reaktion neben der Verweildauer auslösen, die Betrachter:innen zu Likes oder Kommentaren animieren. Eventuell direkt zu einer Handlung auffordern („Hey, speichert doch den Post“). Für die Stories kann man dadurch auch Sticker verwenden, die zum Mitmachen animieren, z.B. einen Frage-Sticker. Dieser Sticker kann auf eine Story platzier werden und enthält ein Feld für Textnachrichten mit begrenzter Zeichenzahl.

Beispiel:
Wir posten ein neues Projekt und stellen es vor über unsere Story und versehen den Post mit dem Frage-Sticker „Habt ihr noch Fragen dazu?“ Über das Feld können nun direkt Fragen gestellt werden. Man kann die Fragen wiederum in der Story teilen und mit einer Antwort versehen. So hat die gesamte Community etwas davon.

Regelmäßiges Posten ist Instagram auch sehr wichtig, wer nicht postet, lockt keine Leute in die App. Umzusetzen, was Instagram gerne hätte, ist ziemlich schwierig, wenn man neben Social Media noch einen Job hat. Man geht davon aus, dass Instagram pro Woche gerne drei Feedposts, acht bis zehn Stories und vier bis sieben Reels von einem Profil registrieren möchte. Uff!

Was machen wir denn jetzt?

Ok, ok. Ruhe bewahren. Jetzt ganz auf Instagram zu verzichten ist nicht nötig. Wichtig ist auf jeden Fall sich einen Redaktionsplan für die Social-Media-Aktivität zu erstellen, den man zukünftig auch einhalten können wird. Auf jeden Fall also mit vorhandener Zeit und Inhalten planen, so dass die Inhalte interessant bleiben. Niemanden nützt es, wenn täglich Reels in die weite Welt fliegen, die sich niemand anschaut bzw. die keinen Mehrwert bieten. Man sollte sich immer überlegen: „Würde der Post mich selbst interessieren?“
Fordere deine Community zum Interagieren auf: Stelle Fragen, die Leute gerne beantworten; Integriere einen Call-To-Action-Sticker in der Story, usw.
Aber: Selbst sollte man ebenso mit der Community interagieren, Posts kommentieren, über die Story teilen, Posts abspeichern usw.
Der Zeitpunkt des Posts ist ebenfalls sehr wichtig, man muss herausfinden, zu welchem Zeitpunkt die meisten Follower den Post sehen werden, also wann die beste Zeit zum Posten ist. Zu diesen wichtigen Zeitpunkten sollten die Posts dann versendet werden.


Reels ist gerade das heiße Produkt bei Instagram und wird mit viel Reichweite außerhalb deiner Follower belohnt. Interessante, gut gemachte Reels erreichen ein weites Publikum.
Karussell-Posts (mehrere Bilder in einem Post) sind dadurch interessant, weil sie öfter im Feed der Follower ausgespielt werden. Wird Seite 1 des Karussell-Posts weggewischt, erscheint nach einer Weile Seite 2 erneut im Feed (ohne erneutes Posten) usw.
Alles steht und fällt mit der eigenen Community, wird sie bei Laune gehalten, steigert sie die Reichweite nebenbei. Hier sind wir bei den oberen Punkten: Die Posts müssen interessant gestaltet sein und zum Interagieren animieren.
Die Analyse der Posts ist auch sehr wichtig, hier wird kontrolliert, ob die Posts interessant genug waren, zur richtigen Zeit gepostet und genügend Leute zum Interagieren angeregt haben. Passt das alles, kann in dem Stil weiter verfahren werden. Passt es nicht, muss eine Änderung her.
Neue Features sollten auch stets getestet und angewendete werden, Instagramm belohnt seine Neuigkeiten meistens mit einer guten Reichweite.

Fazit

Instagram und Social Media kann durchaus hilfreich sein bei der Abdeckung der Zielgruppe, sollte aber Spaß machen und vor allem richtig gemacht werden. Wer da nicht richtig durchsteigt, kann sich da Hilfe und Unterstützung holen. Einem Kreativen Team fallen sicher ein paar Kniffe ein.

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